Suchtvorbeugung für Jugendliche
Altersgruppe. ca. 12 Jahre bis 18 Jahre
Angst vor der entstehenden Sucht betrifft immer die ganze Familie. Oft sind es die Eltern die Hilfe suchen. Als Therapeutin hat Heidrun Farke in Suchtkliniken mit
jugendlichen und erwachsenen Alkohol- und Drogenabhängigen gearbeitet.
In dieser Gruppe sollen Jugendliche Informationen über die Substanzen und ihre Risikopoteniale bekommen, sie sollen zur Reflexion und dann zur Neuorientierung angeregt werden.
Eltern und Jugendlichen können folgende Punkte Sorgen bereiten:
- dauerhafter Handygebrauch ("Kopf nach untern Generation")
- Alkohol- oder Drogenkonsum/der Verdacht auf den Konsum
- Rauchen
- Internetsucht
- Süchtiges Eßverhalten
- weitere Süchte
Themen der Gruppe:
- Informationen über Suchtmittel, ihre Wirkweise und ihre Gefahren
- die Entstehungsgeschichte des problematischen Verhaltens
- Suchtgedächnis/Abhängigkeit/wie entsteht das
- Individuelle Antworten zur Reduktion oder Einstellung des gefährlichen Verhaltens
- Alternativen zu süchtigem Verhalten
- "Sucht- Suchen- Siechen" was bedeutet das
- Entspannungsübungen, Rollenspiele, Phantasiereisen, Gruppengespräche
- Neue Wege entwickeln, Resourcen entdecken
- sinnliche neue Erfahrungen (mit mir, mit anderen, in der Natur) führen zu neuem Sinn
Es findet eine Vor- und eine Nachbesprechung mit den Eltern statt. Alle Informationen sind vertraulich und anonym die Jugendlichen und die Eltern betreffend.
Bei Interesse an der Gruppe melden Sie sich gern zu einem unverbindlichen Informationsgespräch bei uns.
Tiergestützte Intervention in Beratung und Rehabilitation
Die heilsamen Begegnungen suchtkranker Menschen mit Tieren können zu Prozessen angstfreier emotionaler Nachreifung beitragen. Da Tiere keine Vorurteile haben können und im Kontakt offen und
zugewandt sind, bewirken sie durch ihre Konstanz ein Erleben von Zuverlässigkeit und Stabilität im „Hier und Heute“. Über das Zugewandt-Sein zum Tier finden Menschen wieder Kontakt zu sich,
seiner Lebenswelt und anderen Mitmenschen. Glücks –und Geborgenheitswünsche, die man vorher über den Gebrauch von Suchtmitteln oder Suchtverhaltensweisen zu erreichen suchte, werden über das
Streicheln eines Tieres in Form der Ausschüttung von Oxytozin und Serotonin wie von selbst erfahrbar und verstehbar. So kann über den Kontakt zum Tier die Beziehungskompetenz eines Menschen
neu belebt und gestaltet werden. Alte Verletzungen und Verunsicherungen weichen neuen Erfahrungen. Im Seminar werden unterschiedliche Interventionen tiergestützter Begleitung im Beratungs-
und Therapieprozess aufgezeigt sowie wissenschaftliche Hintergründe ihrer Wirksamkeit erklärt. Prozessdarstellungen im Bereich der Motivierungs- und Rückfallarbeit, sowie Indikativangebote im
Rahmen der Ambulanten Medizinischen Rehabilitation Sucht vermitteln einen Einblick in die vielfachen Möglichkeiten der Arbeit an der Schnittstelle Suchttherapie/Beratung und Tiergestützter
Therapie.
Leitung:
Gebühr: 240 €
Name
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Form
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Zeitraum
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Gebühr
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Leitung
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Ort
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Tiergestützte Intervention in Beratung und Rehabilitation
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3 Tage
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03.07.2015 - 05.07.2015
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240 €
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Barbara Habermann
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Hückeswagen
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